Zu Aufgabe 1: Computerspiel Nachhilfe für Lehrer/innen (Filmvorbereitung)

Zur Konzeption der Aufgabe:

In der Diskussion um die Folgen von Computerspielen können Jugendliche schnell unter Rechtfertigungsdruck und somit in Widerstand geraten. Die Faszination, die Computerspiele auf sie ausüben, steht den Sorgen und Ermahnungen der Erziehungsberechtigten nicht selten diametral gegenüber. Umso wichtiger ist es hier, der eigenen Reflexionsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler genug Raum zu geben und ihnen einen gewissen Expertenstatus zuzugestehen. Ihnen als Lehrkraft sollen die Aufgaben 1 und 2 als Möglichkeit einer persönlichen Einschätzung dienen. Vermutlich werden Sie hinterher einiges über die Computerspiel-Gewohnheiten Ihrer Schüler/innen gelernt haben.

 

Methodisch didaktische Anmerkungen:

Vor allem die Aufgabe 1.a bietet Ihnen die Möglichkeit , sich einen Eindruck von der Rolle zu machen,

die Computerspiele im Leben Ihrer Schüler/innen einnehmen. Sollten Ihnen auf die Schnelle keine eigenen Fragen in den Sinn kommen, können Sie sich an diesen Vorschlägen orientieren:

  • Welche Spiele spielt ihr am liebsten?
  • Wer spielt täglich / mehrmals in der Woche / seltener?
  • Wie unterscheiden sich Spiele voneinander, welche Arten von Spielen gibt es?
  • Wie ist das mit der Alterskennzeichnung – kann jeder spielen was er will? …und bei Onlinespielen?
  • Habt ihr schon einmal Spiele gespielt , für die ihr noch zu jung seid?
  • Auf welchen Geräten kann man Computerspiele spielen?
  • Was ist das Besondere an Computerspielen?
  • Welche Rollen nehmt ihr in Computerspielen ein/ Wie gestaltet ihr eure Avatare?
  • Welche Begriffe sollte man kennen, wenn man Gamer verstehen will?

Damit diese Aufgabe nicht ausufert , können Sie hier einen zeitlichen Rahmen setzen, z.B.: fünf Minuten

für Aufgabe 1.a, zehn Minuten für Aufgabe 1.b.